Wien

Kaffeehauskultur, kaiserliche Pracht und die Musikhauptstadt der Welt an der Donau

Wien verbrachte fünf Jahrhunderte als Hauptstadt des Habsburgerreiches, und das Erbe ist unübersehbar: zwei Dutzend erstklassige Museen, sechs UNESCO-gelistete Konzertsäle und eine Kaffeehauskultur, die so einzigartig ist, dass sie einen eigenen Eintrag im immateriellen UNESCO-Kulturerbe erhalten hat. Die Ringstraße, die Spanische Hofreitschule, die Paläste Schönbrunn und Belvedere sowie der Naschmarkt — der lange Freiluftmarkt durch den 4. und 6. Bezirk — liegen alle im selben dichten, fußläufigen Kern. HaveNaGo findet Wien für mitteleuropäische Verhältnisse teuer, aber hervorragend im Vergleich mit Paris oder Zürich: ein gepflegtes Hotel innerhalb des Rings kostet 150–250 € pro Nacht, Frühstücksgebäck aus einer Wiener Bäckerei unter 2 €, und die ausgezeichnete U-Bahn verbindet alles zuverlässig. Der Kalender läuft nie leer — Opernsaison, Philharmoniker-Konzerte, die Ballsaison im Januar und Februar und die Weihnachtsmärkte am Rathausplatz ziehen das ganze Jahr Besucher an.

Wien

Handverlesene Hotels in Wien

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Hotel Imperial

★★★★★
9.4 1st District (Innere Stadt) €€€€ · Luxus

Die vornehmste Adresse an der Ringstraße, ein ehemaliger Herzogpalast und Wiens berühmtestes Luxushotel — Kaiser, Präsidenten und Konzertsolisten logieren hier seit 1873, und die im Haus gebackene Imperial Torte ist legendär.

Hotel Bristol Vienna

★★★★★
9.2 1st District (Innere Stadt) €€€€ · Luxus

Das Juwel gegenüber der Staatsoper, seit 1892 geöffnet — originale Jugendstildetails in jedem Korridor, Butlerservice und Zimmer, deren Fenster direkt auf den Portikus der Oper schauen, perfekt für die Wiener Ballsaison.

Palais Hansen Kempinski

★★★★★
9.3 1st District (Innere Stadt) €€€€ · Luxus

Ein prächtiger Palast des 19. Jahrhunderts am Schottenring, sorgfältig auf Fünf-Sterne-Standard restauriert — Spa und Infinity-Pool gehören zu den feinsten Wiens, und jede Suite hat Decken, die die meisten Kirchen beschämen würden.

Grand Hotel Wien

★★★★★
9.1 1st District (Innere Stadt) €€€€ · Luxus

Eine Ringstraßen-Institution seit 1870, flankiert von Musikverein und Staatsoper — große Kronleuchter, luxuriöse Suiten, ein Signature-Restaurant und eine Lage im absoluten Epizentrum des Wiener Kulturlebens.

Sofitel Vienna Stephansdom

★★★★★
9.0 Prater/Leopoldstadt €€€ · Gehoben

Jean Nouvels markanter Glasturm am Donaukanal, mit Skybar und Restaurant im 18. Stock mit schwindelerregendem Blick auf den Stephansdom — ein kühner Kontrast zu Wiens Barockpalette, geliebt von designbewussten Reisenden.

Das Triest Hotel

★★★★★
9.1 Naschmarkt/Mariahilf €€€ · Gehoben

Ein Design-Boutique-Hotel in einer ehemaligen Kutscherstation zwischen dem Naschmarkt und dem 1. Bezirk — Interieurs von Sir Terence Conran, ein Privatgarten, ein Rooftop-Pool und eine ruhige Eleganz, die es von den größeren Ringstraßenpalästen abhebt.

Hotel Beethoven Wien

★★★★
8.7 Naschmarkt/Mariahilf €€ · Mittelklasse

Ein komfortables, gut geführtes Vier-Sterne-Hotel im 6. Bezirk, kurz zu Fuß vom Naschmarkt und 10 U-Bahn-Minuten vom Stephansdom — gelobt für sein üppiges Buffetfrühstück und freundliches Personal, solider Mittelklassewert für Wien.

Motel One Wien-Staatsoper

★★★
8.8 1st District (Innere Stadt) · Budget

Die deutsche Design-Budgetmarke an ihrer beeindruckendsten Wiener Adresse — wenige Schritte von der Staatsoper, mit stilvollen Lounge-Bereichen und kompakten, aber cleveren Zimmern zu einem Bruchteil der Kosten der Ringstraßen-Nachbarn.

Wombat's City Hostel

★★
9.0 Naschmarkt/Mariahilf · Budget

Eines der am besten bewerteten Hostels Wiens, direkt neben dem Naschmarkt — blitzsaubere Schlafsäle und Privatzimmer, eine beliebte hauseigene Bar und ein junges internationales Publikum; eine ausgezeichnete Basis für Budgetreisende in Fußnähe zum 1. Bezirk.

Hotel Zur Wiener Staatsoper

★★★★
8.9 1st District (Innere Stadt) €€ · Mittelklasse

Ein feines Boutique-Hotel hinter der Staatsoper in der Krugerstraße — Biedermeier-Zimmer, persönlicher Service eines eigentümergeführten Teams und eine Lage, die die Opernkasse und die Ringstraße 90 Sekunden entfernt macht.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Tage braucht man in Wien?

Drei Tage sind das bequeme Minimum: ein Tag für den 1. Bezirk und die Hofburg, einer für Schönbrunn und Belvedere, einer für die Museen und den Naschmarkt. Fünf oder mehr Tage ermöglichen Ausflüge in den Wienerwald, zum Stift Klosterneuburg oder einen Donauausflug.

Lohnt sich die Wien-Karte?

Es hängt vom Programm ab. Die 48-Stunden-Karte (ca. 17 €) bietet unbegrenzte U-Bahn-, Tram- und Busfahrten sowie Rabatte in über 200 Sehenswürdigkeiten. Wer täglich viermal oder öfter die Öffis nutzt, amortisiert sie schnell; reine Fußgänger im 1. Bezirk brauchen sie vielleicht nicht.

Wann ist die beste Reisezeit für Wien?

April bis Juni und September bis Oktober kombinieren mildes Wetter mit vollem Kulturprogramm und niedrigeren Hotelpreisen als im August. Dezember ist wegen Weihnachtsmärkten und dem Silvesterkonzert zauberhaft. Januar und Februar sind kalt, aber die Hotelpreise sinken und die Ballsaison — mit dem berühmten Opernball — ist in vollem Gange.

Ist Wien für Besucher teuer?

Teurer als Prag oder Budapest, aber günstiger als London, Paris oder Amsterdam. Ein Wiener Schnitzel im Restaurant kostet 15–25 €, ein Kaffee im traditionellen Kaffeehaus 4–6 € und eine Stehplatzkarte an der Staatsoper (online vorbuchen) nur 3–10 €. Mittelklasse-Hotels innerhalb des Rings kosten in der Regel 130–200 € pro Nacht.