Andalusien 10-Tage-Reiseplan 2026: Sevilla, Granada, Córdoba, Ronda & Weiße Dörfer

Die perfekten 10 Tage in Andalusien — die Nasriden-Paläste der Alhambra, Sevillas Alcázar und Flamenco, Córdobas Große Moschee, die Weißen Dörfer der Sierra de Cádiz und Rondas Tajo-Schlucht.

Andalusien 10-Tage-Reiseplan 2026

Andalusien ist Spaniens maurischste und operativste Region — die arabische Herrschaft (711–1492) hinterließ die Alhambra, die Córdoba-Moschee und den Sevilla-Alcázar als das feinste islamische Architekturerbe außerhalb der arabischen Welt.


Tag 1–2: Sevilla

Kathedrale von Sevilla (weltgrößte Gotik-Kathedrale nach Innenvolumen; UNESCO): Die Giralda (97m; Originalminaret 1198) mit der Pferderampe nach oben; Kolumbus-Grab im rechten Querschiff.

Real Alcázar (1364; UNESCO): Pedro I. ließ maurische Handwerker aus Granada das feinste Mudéjar-Bauwerk Spaniens errichten — Ambassadorensaal mit dem goldenen Kuppeldach und arabischen Inschriften.

Flamenco in Sevilla:

  • La Carbonería (Calle Levíes 18; kostenlos; täglich ab 22:30 Uhr): Authentischer Hof-Flamenco ohne Touristenshow-Qualität
  • Casa de la Memoria (Calle Cuna 6; €20; 50 Plätze): Das emotionalste kompakte Flamenco-Erlebnis

Tag 3: Córdoba — Die Große Moschee

Mezquita-Kathedrale (das außergewöhnlichste Gebäude Spaniens): 850 Granit-, Jaspis- und Marmorsäulen mit den charakteristischen Doppelbögen (rote Ziegel und weißer Stein abwechselnd) — der am meisten fotografierte Innenraum Spaniens. Das gotische Chor (1523) wurde in die Mitte der Moschee eingesetzt; Karl V. sagte danach: “Ihr habt etwas Einzigartiges zerstört, um etwas Gewöhnliches zu bauen.”

Judería: Das Labyrinth um die Moschee; die Synagoge von Córdoba (1315; eine von nur drei erhaltenen in Spanien).


Tag 4–6: Granada — Die Alhambra

Alhambra (UNESCO; das feinste islamische Bauwerk außerhalb des Nahen Ostens):

Nasriden-Paläste (zeitgebundener Eintritt; Monate im Voraus buchen):

  • Patio de los Arrayanes: Der Reflexionsteich — ein stilles Wasserbecken spiegelt den Comares-Turm
  • Salón de los Embajadores: Thronraum mit Muqarnas-Kuppel (8.017 einzelne Holzzellen; die sieben Himmel des Islams)
  • Patio de los Leones (1370er): 12 Marmor-Löwen-Brunnen, 124 schlanke Marmorsäulen

Generalife (der Sommergarten der Nasriden-Sultane): Patio de la Acequia — Kanalbeete und Zypressen-Hecken.

Albaicín: Der maurische Stadtteil auf dem gegenüberliegenden Hügel; Mirador de San Nicolás (Sonnenuntergang; der berühmteste Alhambra-Ausblick mit der Sierra Nevada dahinter).


Tag 7–8: Ronda und Weiße Dörfer

Ronda (die Klippen-Stadt; 120m El-Tajo-Schlucht; Puente Nuevo 1793; der dramatischste Zivilbau des 18. Jh. in Spanien): Plaza de Toros (1785; älteste und prestigereichste Stierkampfarena Spaniens): Das Goyesca-Spektakel (erste September-Woche; 18. Jh.-Kostüme).

Weiße Dörfer (Pueblos Blancos): Zahara de la Sierra (Burg über dem Stausee), Grazalema (der regenreichste Ort Spaniens), Arcos de la Frontera (Kalkstein-Felsen 150m über dem Guadalete-Tal).


Tag 9: Jerez — Sherry und Pferde

Bodega González Byass (Tío Pepe): Besuch des Solera-Systems (das Criadera-Fassgestell für die Sherry-Fraktionierung).

Königliche Andalusische Reitschule: Vorstellung Wie die andalusischen Pferde tanzen — die Andalusische Rasse (Pura Raza Española) in choreografiertem Ballett.


Tag 10: Málaga

Museo Picasso Málaga (San Agustín 8; €14): 285 Werke aller Schaffensperioden des Malagueño Pablo Picasso im Renaissance-Stadtpalast.


FAQ

Beste Reisezeit? März–Mai (Frühling; Semana Santa in Sevilla ist die spektakulärste Religionsprozession Spaniens) und September–Oktober. Juli–August: Extrem heiß (40–45°C in Córdoba und Sevilla).

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